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Orthopädie - ein kurzer Überblick

Die klassische Orthopädie behandelt Schmerzen, Erkrankungen sowie Fehlstellungen und Verletzungen des Bewegungsapparats unter Berücksichtigung von Knochen, Muskeln und Sehnen, Bändern, Nerven sowie von Weichteilen.  Ziel ist die möglichst weitgehende Wiederherstellung verlorengegangener oder gestörter Funktionen des Stütz- und Bewegungsapparates durch entsprechende nichtoperative und aufeinander abgestimmte Maßnahmen.

Neben einer effizienten Schmerzlinderung wird eine Verbesserung der Gelenkfunktion, der Kraft und der Koordination bei der Fortbewegung angestrebt. Genauso wichtig ist die Wiedererlangung der Selbständigkeit, mit oder ohne Hilfsmittel sowie der Erhalt der Beweglichkeit bis ins hohe Alter.

Um die Ursachen der Beschwerden zu finden bedient sich Dr. Ansgar Heise neben einer gezielten Anamnese und einer ausführlichen orthopädischen Untersuchung bei Bedarf weiterer apparativer Untersuchungsmethoden wie Ultraschall, Röntgen und Kernspintomografie.

Rheumatologie

Die Ursache der Autoimmunerkrankung Rheuma ist ein im Immunsystem verankerter Irrtum, bei dem Abwehrzellen, die eigentlich den Organismus vor Viren und Bakterien schützen sollen, fehlgeleitet sind. Körpereigenes Gewebe wird als „fremdartig“ definiert und deshalb vom Immunsystem angegriffen.

Der medizinisch korrekte Name für Rheuma ist „Rheumatoide Arthritis“ wobei Arthritis für Gelenkentzündung steht.

Die Krankheit beginnt meist akut mit Gelenkschwellungen. Erkrankte Gelenke fühlen sich meist nach dem Aufstehen steif an. Breitet sich die Krankheit aus, befällt sie vor allem Finger-, Fuß- und Kniegelenke. Bleibt Rheuma unbehandelt, werden Gelenkknorpel zerstört, Mobilität und Beweglichkeit reduziert. Schwere Formen von Rheuma können auch innere Organe angreifen.

Inwieweit eine Rheuma-Erkrankung vorliegt, wird über Blutuntersuchungen, bildgebende Verfahren betroffener Gelenke und eine ausführliche Anamnese festgestellt.

Nach aktuellem Stand ist Rheuma nicht heilbar, weshalb die Diagnose frühzeitig gestellt werden muss, um die Ausbreitung der Krankheit so gut wie möglich in den Griff zu bekommen, sie zu verlangsamen und ggf. mit einer krankheitsmodifizierenden Behandlung zu beginnen.

Übrigens: Oftmals wird Rheuma, also rheumatoide Arthritis, mit Arthrose gleichgesetzt. Hier gilt es zu wissen, dass Arthrose durch Knorpelabnutzung in den Gelenken entsteht. Rheumatoide Arthritis hingegen wird durch eine Entzündung von Gelenken ausgelöst.

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