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Knochendichtemessung wird
vor allem bei Verdacht auf Osteoporose
veranlasst. Osteoporose
(Knochenschwund) ist eine Erkrankung
des gesamten Skeletts. Die Knochenmasse verringert
sich, die Gewebsstruktur verschlechtert sich.
Knochen verlieren mithin an Stabilität
und Elastizität, können leichter brechen.
Bei der Knochendichtemessung wird die Dichte,
also der Mineralsalzgehalt des Knochens bestimmt
– per Röntgenuntersuchung oder Ultraschall.
Es gibt verschiedene Arten der Osteoporose.
Bei Männern und Frauen kann der natürliche
Alterungsprozess ausschlaggebend sein, ebenso
Mangel an Kalzium und Vitamin D nebst Bewegungsmangel.
Frauen im Alter von 50 bis 70 Jahren sind besonders
von Osteoporose betroffen. Als Hauptursache
wird ein Mangel des weiblichen Geschlechtshormons
Östrogen angenommen. Dieser Mangel wird
durch die Hormonumstellung während der
Wechseljahre ausgelöst. Durch den Mangel
an Sexualhormonen wird das Gleichgewicht zwischen
Knochenaufbau und Knochenabbau gestört.
Dadurch kommt es zum Verlust an Knochenmasse:
Knochen werden brüchig.
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